Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in netzkonformen Wechselstrom um. Er steuert die Anlage und liefert Betriebsdaten wie die aktuelle Leistung. Diese Daten eignen sich für Anzeigen im Portal, sind aber nicht automatisch die Grundlage für die Abrechnung – dafür zählen die geeichten Zähler.
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Beispiel aus der Praxis
Der Wechselrichter einer Dachanlage meldet über sein Display eine aktuelle Leistung und eine Tagesenergie. Diese Werte sind für die Anzeige im Betreiberportal praktisch. Für die Abrechnung gegenüber Mietern dient jedoch der geeichte Erzeugungszähler, dessen Wert vom Wechselrichter leicht abweichen kann, etwa durch Eigenverbrauch des Geräts.
Was das konkret bedeutet
Betreiber sollten Wechselrichterdaten für Überwachung und Fehlersuche nutzen, nicht als Rechnungsgrundlage. Fällt die Anlage aus oder liefert deutlich weniger, zeigt oft zuerst der Wechselrichter eine Störung. Für Garantie- und Wartungsfälle lohnt sich eine regelmäßige Sichtung der Meldungen.
Abgrenzung
Der Wechselrichter ist kein Zähler und kein Batteriespeicher. Er wandelt Strom um, misst ihn nur zur Information und speichert nichts. Ein Hybrid-Wechselrichter kann einen Speicher ansteuern, ersetzt ihn aber nicht.
Aufgabe des Wechselrichters
Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom der Module in netzkonformen Wechselstrom um und regelt den Betrieb der Anlage. Er liefert Betriebsdaten wie aktuelle Leistung und Tagesertrag, die sich für Anzeigen im Portal eignen.
Anzeige oder Abrechnung
Die Werte des Wechselrichters sind nicht automatisch abrechnungsrelevant, dafür zählen geeichte Zähler. Planen Sie deshalb einen separaten Erzeugungszähler ein. Achten Sie bei der Auswahl auf Schnittstellen zur Datenabfrage und auf die Anforderungen des Netzbetreibers an Regelung und Begrenzung der Einspeisung.

