Eine PV-Anlage erzeugt Strom aus Sonnenlicht und besteht aus Solarmodulen, einem oder mehreren Wechselrichtern, der Montage, den Leitungen und den Zählern. Für Abrechnung und Bilanzierung wird die erzeugte Energie gemessen, damit sich Eigenverbrauch, Einspeisung und Netzbezug sauber trennen lassen.
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Beispiel aus der Praxis
Ein Gewerbeobjekt erhält eine Anlage mit einem Wechselrichter und je einem Zähler für Erzeugung und Netzübergabe. Aus der Differenz zwischen erzeugter Energie und eingespeister Energie ergibt sich, wie viel vor Ort verbraucht wurde. Ohne den Erzeugungszähler ließe sich dieser Anteil nur schätzen.
Was das konkret bedeutet
Betreiber sollten Inbetriebnahmedatum, Leistung, Zählerkennungen und Meldenummern dokumentieren. Für den laufenden Betrieb sind Wartung, Ertragsüberwachung und die Prüfung der Wechselrichter-Meldungen sinnvoll. Wird der Strom an Mieter verteilt, kommen Messkonzept und Abrechnung hinzu. WOODGRID unterstützt diese Seite über Messtechnik von WOODSUN.
Abgrenzung
Der Begriff „PV-Anlage“ meint die technische Anlage, „Photovoltaik“ die Technologie. Davon zu trennen ist das Betriebsmodell: Dieselbe Anlage kann zur Volleinspeisung, zur Eigenversorgung oder zur Mieterversorgung genutzt werden, je nach Messkonzept und Vertrag.
Bestandteile und Messung
Eine PV-Anlage besteht aus Modulen, Wechselrichtern, Montagesystem, Leitungen und Zählern. Für Abrechnung und Bilanzierung wird die Erzeugung gemessen, damit sich Eigenverbrauch, Einspeisung und Netzbezug trennen lassen. Ein Erzeugungszähler gehört deshalb in jedes Messkonzept für Gebäudestrom.
Planung und Betrieb
Zur Planung gehören Statik, Ausrichtung, Verschattung, Netzanschluss und die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister. Im Betrieb zählen Wartung, Monitoring und die Dokumentation von Änderungen. Halten Sie Anlagendaten aktuell, weil sie in Meldungen und Abrechnungen wieder auftauchen.

