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Batteriespeicher


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Ein Batteriespeicher nimmt überschüssigen Strom auf und gibt ihn zeitversetzt wieder ab, zum Beispiel abends. Er kann Eigenverbrauch und Autarkie erhöhen. In der Messung müssen Ladung, Entladung und Verluste getrennt erfasst werden, damit die Bilanz stimmt. Ob ein Speicher sinnvoll ist, hängt vom Verbrauchsprofil ab.

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Beispiel aus der Praxis

Ein Supermarkt erzeugt mittags mehr PV-Strom als er braucht. Ein Speicher mit angenommen 100 kWh Kapazität nimmt den Überschuss auf und gibt ihn am frühen Abend ab, wenn die Kühlung und Beleuchtung weiterlaufen. Ein Teil der Energie geht dabei durch Ladeverluste verloren.

Was das konkret bedeutet

Vor einer Anschaffung sollten Verbrauchsprofil, Dachleistung und mögliche Lastspitzen ausgewertet werden. Messtechnisch müssen Lade- und Entladeenergie getrennt erfasst werden, sonst stimmen Bilanz und Abrechnung nicht. Auch Fragen von Brandschutz, Versicherung und Anmeldung im Marktstammdatenregister gehören in die Planung.

Abgrenzung

Ein Batteriespeicher ist keine Notstromversorgung. Ob ein Speicher bei Netzausfall weiterliefert, hängt von der Ausführung ab und muss ausdrücklich vorgesehen sein. Er ersetzt außerdem weder die PV-Anlage noch den Netzanschluss.

Wofür Speicher eingesetzt werden

Ein Batteriespeicher verschiebt Strom in die Abendstunden, erhöht den Eigenverbrauch und kann Lastspitzen glätten. Ob er sich lohnt, hängt vom Verbrauchsprofil, den Strompreisen und den Investitionskosten ab. Bei Gewerbeobjekten mit hohem Tagesverbrauch ist der Nutzen oft kleiner als bei Objekten mit abendlicher Last.

Messung und Abrechnung

Im Messkonzept müssen Ladung, Entladung und Verluste getrennt erfasst werden, damit die Bilanz stimmt. Klären Sie früh, wie der Speicher in Aufteilung und Abrechnung eingeht und welche Meldungen anfallen. Eine Lastgang-Analyse zeigt vorab, ob ein Speicher zum Profil des Gebäudes passt.

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