Ein Datengateway sammelt Messwerte von Zählern vor Ort und leitet sie gesichert weiter, zum Beispiel an einen Messdienstleister oder ein Portal. Es kann Daten zwischenspeichern, wenn die Verbindung unterbrochen ist, damit Nachlieferungen möglich sind. Erreichbarkeit und Datenvollständigkeit sollten überwacht werden.
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Beispiel aus der Praxis
Im Keller eines Bürogebäudes sammelt ein kleines Gerät die Werte von zwölf Zählern per M-Bus und sendet sie alle 15 Minuten verschlüsselt an einen Server. Fällt das Internet für eine Nacht aus, speichert das Gerät die Werte zwischen und liefert sie danach nach. Taktung und Zahl sind Beispielwerte.
Was das konkret bedeutet
Für den Betrieb zählen Erreichbarkeit, Zeitsynchronität und Vollständigkeit der Daten. Betreiber sollten Ausfälle überwachen und festlegen, wer sich um Störungen kümmert. Auch Fragen der Netzwerkanbindung, Firmware-Updates und Datenschutz sind zu klären, bevor das Gerät im Gebäude montiert wird.
Abgrenzung
Ein Datengateway ist nicht automatisch ein Smart-Meter-Gateway. Das Smart-Meter-Gateway ist ein zertifiziertes Gerät im Messstellenbetrieb nach dem Gesetz, ein Datengateway ist ein allgemeiner Datensammler für Zähler und Anlagen. Welche Daten abrechnungsrelevant sind, bestimmen die Messkonzepte, nicht die Bezeichnung des Geräts.
Aufgaben im Gebäude
Ein Datengateway sammelt die Werte der Zähler vor Ort, etwa per M-Bus, Funk oder Impulsausgang, und leitet sie gesichert an ein Portal oder einen Messdienstleister weiter. Fällt die Verbindung aus, speichert es die Werte zwischen und liefert sie nach.
Betrieb und Überwachung
Achten Sie auf Netzanbindung, Stromversorgung und den Platz im Zählerschrank. Überwachen Sie, ob alle Zähler regelmäßig Daten liefern, und legen Sie fest, wer bei Ausfällen zuständig ist. Das Gateway ist kein zertifiziertes Smart-Meter-Gateway und ersetzt dessen Funktion nicht.

