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Überschusseinspeisung


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Bei der Überschusseinspeisung wird zuerst der Strom im Gebäude verbraucht, und nur der nicht benötigte Rest wird ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Sie ist die übliche Betriebsform bei Anlagen mit Eigenverbrauch. Gegenstück ist die Volleinspeisung.

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Beispiel aus der Praxis

Auf dem Dach eines Handwerkerhofs steht eine Anlage. Werktags verbraucht der Betrieb fast alles selbst, am Wochenende gehen die Überschüsse ins Netz. Nur diese Menge wird vergütet. Würde das Haus zusätzlich Mieter versorgen, stiege der Eigenverbrauch weiter, und es bliebe noch weniger Überschuss.

Was das konkret bedeutet

Je höher der Eigenverbrauch, desto geringer der Anteil, der eingespeist wird. Betreiber sollten Erzeugung und Verbrauch über das Jahr betrachten und anhand des Lastgangs prüfen, wie groß der Überschuss tatsächlich ist. Ein Speicher oder zusätzliche Abnehmer können den Anteil verschieben, rechnen sich aber nicht in jedem Fall.

Abgrenzung

Überschusseinspeisung und Eigenverbrauch bilden zwei Seiten derselben Medaille. Der Eigenverbrauch ist, was im Haus bleibt, die Überschusseinspeisung der Rest. Davon zu trennen ist die Volleinspeisung, bei der gar nichts im Gebäude genutzt wird.

Funktionsweise

Bei der Überschusseinspeisung wird zuerst im Gebäude verbraucht, und nur der nicht benötigte Rest geht ins Netz. Das ist die übliche Betriebsform bei Anlagen mit Eigenverbrauch. Vergütet wird nur die eingespeiste Menge.

Wirtschaftlichkeit im Gewerbeobjekt

Je mehr Strom im Gebäude bleibt, desto weniger wird eingespeist. Werden zusätzlich Mieter versorgt, steigt der Eigenverbrauch. Vergleichen Sie die Erlöse mit der Volleinspeisung und rechnen Sie mit realistischen Verbrauchsprofilen. Die Lastgang-Analyse auf dieser Website simuliert dazu den Eigenverbrauch.

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