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Lastspitze


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Eine Lastspitze ist der höchste Leistungswert in einem betrachteten Zeitraum, meist als Viertelstundenmittel. Bei Kunden mit Leistungspreis bestimmt sie einen Teil der Kosten. Lastspitzen lassen sich durch zeitliche Verschiebung von Verbrauch oder durch Speicher verringern.

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Beispiel aus der Praxis

In einer Produktionshalle starten an einem Morgen mehrere Maschinen gleichzeitig. Die Leistung springt für eine Viertelstunde auf 180 kW (Beispielwert), obwohl sie sonst bei 90 kW liegt. Diese eine Viertelstunde bestimmt den Leistungspreis für den ganzen Abrechnungszeitraum. Gestaffelte Anläufe oder ein Speicher könnten die Spitze senken.

Was das konkret bedeutet

Betreiber mit Leistungspreis sollten ihre Spitzen kennen und deren Ursachen untersuchen. Oft genügen organisatorische Maßnahmen wie versetzte Startzeiten. PV-Anlagen senken Lastspitzen nur dann zuverlässig, wenn sie genau dann erzeugen, was etwa bei Wolken oder abends nicht garantiert ist.

Abgrenzung

Die Lastspitze ist nicht der höchste Momentanwert, sondern meist der höchste Viertelstundenmittelwert. Kurze Ausschläge im Sekundenbereich zählen in der Regel nicht. Von der Grundlast, dem dauerhaft benötigten Sockel, ist sie das Gegenstück.

Wie Spitzen entstehen

Lastspitzen entstehen, wenn viele Verbraucher gleichzeitig laufen, etwa beim Anfahren von Maschinen oder bei Klimaanlagen an heißen Tagen. Maßgeblich ist meist der höchste Viertelstundenwert im Abrechnungszeitraum.

Spitzen verringern

Gestaffelte Anläufe, Lastverschiebung und Speicher können Spitzen glätten. Das lohnt sich vor allem bei Leistungspreisen. Der Lastgang zeigt, wann die Spitzen auftreten, und die Lastgang-Analyse auf dieser Website zeigt, ob eine Photovoltaikanlage sie senken könnte. Eine Solaranlage deckt Spitzen jedoch nur, wenn zu dieser Zeit auch Sonne scheint.

Passendes Werkzeug: Lastspitzen erkennen Sie im Lastgang. Laden Sie ihn in der Lastgang-Analyse hoch. Lastgang-Analyse

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