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Registrierende Leistungsmessung (RLM)


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Bei der registrierenden Leistungsmessung wird der Verbrauch in Viertelstundenwerten gemessen und gespeichert. Sie ist bei größeren Verbrauchern üblich und Grundlage für Lastgänge und Leistungspreise. Für zeitabhängige Tarife sind solche Intervallwerte Voraussetzung.

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Beispiel aus der Praxis

Ein Einzelhandelsmieter hat einen Zähler mit Viertelstundenwerten. Aus dem Lastgang ist erkennbar, dass jeden Morgen um 7 Uhr die Kühlung und Beleuchtung anlaufen und die Leistung kurz stark ansteigt. Diese Spitze fließt in die Berechnung des Leistungspreises ein und kann Anlass für Optimierungen sein.

Was das konkret bedeutet

Die Messung setzt passende Zähler, eine Datenübertragung und im Betrieb Datenpflege voraus. Fehlen Viertelstundenwerte, werden sie ersetzt oder nachgefordert. Für die Abrechnung wichtig ist, dass Zeitstempel, Zeitzone und Messwerte vollständig sind. Zusätzlich ist zu klären, wer die Daten liefert und in welchem Format.

Abgrenzung

RLM wird häufig mit Smart Metern verwechselt. Beide liefern Zeitreihen, doch RLM ist ein Messverfahren für größere Verbraucher, ein intelligentes Messsystem ein technisches Gerät mit Kommunikationseinheit. Auch das Standardlastprofil ist das Gegenstück: Es schätzt, wo RLM misst.

Wann RLM üblich ist

Bei größeren Verbrauchern wird der Strom nicht über Standardlastprofile geschätzt, sondern per registrierender Leistungsmessung gemessen. Die Schwelle liegt üblicherweise bei einem Jahresverbrauch im sechsstelligen Kilowattstundenbereich. Viele Gewerbeobjekte, Einkaufszentren und Bürogebäude überschreiten sie. Entsprechend häufig ist RLM der Ausgangspunkt für die Auslegung einer Photovoltaikanlage.

Folgen für Abrechnung und Planung

Mit RLM-Daten lassen sich Leistungspreis, Lastspitzen und Eigenverbrauch genau auswerten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen: Die Daten müssen vollständig sein, und bei Wandlermessung muss der Wandlerfaktor stimmen. Fehlende oder falsch skalierte Werte führen zu Abweichungen in der Abrechnung. Klären Sie, wer die Daten bereitstellt, in welchem Format sie kommen und wie Lücken ersetzt werden.

Passendes Werkzeug: Haben Sie Ihren Lastgang als CSV? Die Lastgang-Analyse simuliert eine PV-Anlage dazu. Lastgang-Analyse

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