Die Grundlast ist die Leistung, die ein Gebäude oder Betrieb praktisch ständig benötigt, etwa für Kühlung, Server, Beleuchtung und Standby-Verbraucher. Eine hohe Grundlast passt gut zu PV-Strom am Tag, weil der erzeugte Strom auch außerhalb der Betriebszeiten genutzt werden kann.
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Beispiel aus der Praxis
In einem Rechenzentrum mit angeschlossenem Bürobereich laufen Server und Kühlung rund um die Uhr. Nachts liegt der Bezug bei etwa 40 kW (Beispielwert), tagsüber kommt der Bürobetrieb hinzu. Die Untergrenze dieser Kurve ist die Grundlast. Sie beschreibt den Teil des Verbrauchs, den ein Solardach zumindest tagsüber verlässlich abdecken kann.
Was das konkret bedeutet
Die Grundlast zeigt, wie viel Solarstrom ein Gebäude sinnvoll aufnimmt. Wer sie aus dem Lastgang abliest, kann die PV-Anlage besser dimensionieren und Überschuss realistischer einschätzen. Lohnend ist zudem die Suche nach unnötigen Dauerverbrauchern, denn jede vermiedene Standby-Last senkt den Sockel.
Abgrenzung
Grundlast bezeichnet die dauerhaft benötigte Leistung eines Verbrauchers, nicht die Grundlast im Stromnetz oder Kraftwerkspark, wo der Begriff etwas anderes meint. Vom Grundpreis, einem festen Entgelt pro Zeitraum, ist sie völlig unabhängig.
Bedeutung für PV
Eine hohe Grundlast passt gut zur Solarerzeugung, weil auch außerhalb der Hauptbetriebszeiten Strom gebraucht wird und die Anlage tagsüber Überschüsse seltener einspeist. Typische Grundlasten stammen von Kühlung, Servern, Lüftung und Standby-Verbrauchern.
Grundlast bestimmen
Die Grundlast lässt sich aus dem Lastgang als Untergrenze der Kurve ablesen, zum Beispiel nachts oder am Wochenende. Mit ihr lässt sich abschätzen, wie viel Solarstrom sicher im Gebäude bleibt. Die Lastgang-Analyse auf dieser Website nutzt Ihre Daten dafür.
Verwandte Begriffe
Mehr dazu
Passendes Werkzeug: Ihre Grundlast sehen Sie im Lastgang. Die Lastgang-Analyse zeigt, wie viel davon eine PV-Anlage decken würde. Lastgang-Analyse

