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Aufteilungsschlüssel


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Der Aufteilungsschlüssel legt fest, welchen Anteil der PV-Erzeugung jeder Teilnehmer einer gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung erhält. Er kann statisch (feste Prozentanteile) oder dynamisch (nach tatsächlichem Verbrauch) sein. Der Netzbetreiber ordnet die Erzeugung viertelstündlich nach diesem Schlüssel zu.

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Beispiel aus der Praxis

Ein Bürohaus hat vier Mieter. Ein Beispielschlüssel könnte 40, 30, 20 und 10 Prozent der PV-Erzeugung vorsehen. Scheint zu einer Viertelstunde viel Sonne, während ein Mieter kaum Strom braucht, bleibt sein Anteil je nach Modell ungenutzt oder fließt in den Gesamtausgleich. Die Prozentwerte sind frei gewählte Illustrationswerte.

Was das konkret bedeutet

Für Betreiber ist der Schlüssel eine vertragliche Weichenstellung, denn er bestimmt, wer wie viel günstigen Solarstrom erhält. Er sollte nachvollziehbar begründet und dokumentiert sein. Ein statischer Schlüssel ist einfach zu erklären, ein dynamischer nutzt die Erzeugung häufig besser aus, verlangt aber saubere Viertelstundendaten. Änderungen sollten mit den Teilnehmern abgestimmt werden.

Abgrenzung

Der Aufteilungsschlüssel regelt nur die Verteilung der Erzeugung unter den Teilnehmern. Er ist weder ein Preis noch ein Tarif. Wie viel der zugeteilte Strom kostet, steht im Vertrag, und der Reststrom wird davon unabhängig beschafft.

Statisch oder dynamisch

Ein statischer Schlüssel verteilt die Erzeugung nach festen Prozentanteilen, zum Beispiel nach Fläche oder Vereinbarung. Er ist einfach zu verstehen und zu dokumentieren. Ein dynamischer Schlüssel richtet sich nach dem tatsächlichen Verbrauch der Teilnehmer in der jeweiligen Viertelstunde und nutzt die Erzeugung deshalb meist besser aus. Dafür ist er schwerer zu erklären und verlangt saubere Messdaten.

So wählen Sie den passenden Schlüssel

Fragen Sie, wie unterschiedlich die Verbräuche der Mieter sind und wie viel Aufwand Sie bei der Kommunikation leisten wollen. Sind die Profile ähnlich, genügt oft ein statischer Schlüssel. Bei sehr unterschiedlichen Profilen lohnt sich ein dynamischer. Halten Sie die Methode im Vertrag fest, damit jeder Teilnehmer nachvollziehen kann, wie seine Zuteilung zustande kommt.

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