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Eigenverbrauchsquote


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Die Eigenverbrauchsquote gibt an, welcher Anteil des erzeugten PV-Stroms im Gebäude selbst verbraucht wird. Erzeugt eine Anlage 100 kWh und davon werden 70 kWh vor Ort genutzt, liegt die Quote bei 70 Prozent. Sie ist eine zentrale Größe für die Wirtschaftlichkeit, weil eingespeister Strom meist geringer vergütet wird als der Strompreis ist.

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Beispiel aus der Praxis

Eine Dachanlage erzeugt im Jahr 200.000 kWh. Davon werden 120.000 kWh im Gebäude genutzt, 80.000 kWh fließen ins Netz. Die Quote liegt bei 60 Prozent. Mit einem Speicher könnte sie steigen, würde aber zusätzliche Kosten verursachen. Alle Zahlen dienen nur der Veranschaulichung.

Was das konkret bedeutet

Für Planung und Wirtschaftlichkeitsrechnung ist die Quote eine Schlüsselgröße, sie sollte aber auf realen Lastgängen und nicht auf Schätzungen beruhen. Betreiber sollten Zeitraum und Messpunkte benennen. Je mehr Verbrauch tagsüber stattfindet, desto höher fällt die Quote meist aus.

Abgrenzung

Wird sie mit dem Autarkiegrad verwechselt, entstehen Fehlschlüsse. Eine Anlage kann eine Quote von nahezu 100 Prozent haben und trotzdem nur einen kleinen Teil des Verbrauchs decken, wenn sie im Verhältnis zum Bedarf klein ist.

Berechnung und Lesart

Die Eigenverbrauchsquote ist der Anteil der Erzeugung, der im Gebäude verbraucht wird. Eine hohe Quote bedeutet, dass wenig Strom ins Netz geht, wo er meist geringer vergütet wird als der Bezugspreis. Sie ist deshalb eine zentrale Größe für die Wirtschaftlichkeit.

So erhöhen Sie die Quote

Hebel sind eine passend dimensionierte Anlage, das Verschieben flexibler Lasten in die Mittagsstunden und gegebenenfalls ein Speicher. Eine Lastgang-Analyse zeigt, welche Quote eine geplante Anlage erreichen würde. Weisen Sie die Quote immer mit Zeitraum und Messgrundlage aus.

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