Eine Marktlokation ist die Stelle, an der Energie bilanziert und abgerechnet wird, und besitzt eine Kennung im Marktprozess. Interne Messstellen innerhalb eines Gebäudes bekommen keine erfundenen Marktkennungen; eine solche erhält nur eine Stelle, die tatsächlich am Markt teilnimmt.
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Beispiel aus der Praxis
Ein Bürogebäude hat einen Netzanschluss, an dem der Gesamtbezug gemessen wird. Diese Stelle besitzt eine Marktlokations-ID, mit der Lieferant und Netzbetreiber Mengen bilanzieren. Die fünf Unterzähler hinter diesem Anschluss dienen nur der internen Aufteilung und haben keine solche Kennung.
Was das konkret bedeutet
Für Vermieter gilt: Marktlokations-IDs stammen vom Netzbetreiber und werden nicht selbst vergeben. Sie gehören in Verträge, Meldungen und Abrechnungen, wo sie verlangt werden. Wer sie mit internen Messpunkten verwechselt, riskiert Fehler in der Marktkommunikation und falsche Zuordnungen.
Abgrenzung
Die Marktlokation beschreibt, wo Energie bilanziert wird, die Messlokation, wo sie gemessen wird. Häufig fallen beide zusammen, nötig ist das aber nicht. Der Zählpunkt ist wiederum die technische Bezeichnung auf Messebene.
Wozu die Kennung dient
Die Marktlokation ist die Stelle, an der Energie im Markt bilanziert und abgerechnet wird. Ihre Kennung ordnet Bezug oder Einspeisung eindeutig einem Lieferanten und einem Bilanzkreis zu. Sie wird vom Netzbetreiber vergeben und taucht in Verträgen, Meldungen und Abrechnungen auf.
Nicht mit internen Messstellen verwechseln
Unterzähler hinter dem Netzanschluss dienen der internen Aufteilung und haben keine eigene Marktlokation. Wer ihnen trotzdem Kennungen zuweist, riskiert Fehler in der Marktkommunikation. Notieren Sie für jeden Netzanschluss Marktlokations-ID, Messlokation und Zuständigkeiten und halten Sie die Dokumentation aktuell, wenn sich Lieferant oder Messkonzept ändern.

