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Messlokation


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Eine Messlokation ist der Ort, an dem Energie gemessen wird, und wird in der Marktkommunikation durch eine eigene Kennung beschrieben. Sie ist von der Marktlokation und vom physischen Gerät zu unterscheiden: Das Gerät kann wechseln, die Messlokation bleibt.

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Beispiel aus der Praxis

Im Keller eines Gewerbeobjekts hängt der Hauptzähler am Netzanschluss. Nach zehn Jahren tauscht der Messstellenbetreiber das Gerät gegen ein neues mit anderer Seriennummer. Die Messlokation, also der Messpunkt mit ihrer Kennung, bleibt dieselbe, nur das Gerät dahinter ist ein anderes. Die Historie der Werte bleibt dadurch zuordenbar.

Was das konkret bedeutet

Für die Abrechnung ist wichtig, dass jede Messlokation eindeutig einem Standort, einer Funktion im Messkonzept und einer verantwortlichen Stelle zugeordnet ist. Bei Datenübernahmen und Rechnungsfragen hilft die Kennung, den richtigen Datensatz zu finden. Schreibfehler in der Kennung führen leicht zu abgelehnten Meldungen.

Abgrenzung

Die Messlokation beschreibt, wo gemessen wird. Die Marktlokation beschreibt, wo Energie bilanziell verbraucht oder erzeugt wird. Beide können zusammenfallen, tun es bei Summenzählermodellen mit mehreren Zählern aber nicht zwingend. Die Zählpunktbezeichnung ist wiederum die Kennung, nicht der Ort selbst.

Messpunkt statt Gerät

Eine Messlokation beschreibt den Ort, an dem gemessen wird, und besitzt eine eigene Kennung in der Marktkommunikation. Das Gerät kann wechseln, die Messlokation bleibt. Sie ist deshalb stabiler als die Seriennummer eines Zählers.

Richtig zuordnen

Legen Sie für jeden Messpunkt fest, welcher Zähler dort aktuell installiert ist und seit wann. So bleiben Zeitreihen auch nach einem Gerätewechsel zusammenhängend. Unterscheiden Sie die Messlokation von der Marktlokation, die beschreibt, wo bilanziert wird. Beide Kennungen stehen meist auf der Netzrechnung.

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