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Zeitzone und Sommerzeit


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Messwerte werden intern eindeutig mit Zeitzone gespeichert, meist in UTC, und in Europe/Berlin angezeigt. Beim Wechsel der Sommerzeit hat ein Tag 23 oder 25 Stunden; Abrechnung und Auswertung müssen das korrekt behandeln, damit nichts doppelt oder gar nicht gezählt wird.

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Beispiel aus der Praxis

Am letzten Sonntag im Oktober endet die Sommerzeit, die Stunde von 2 bis 3 Uhr kommt doppelt vor. Ein Lastgang enthält an diesem Tag daher 100 statt 96 Viertelstundenwerte. Ein System, das nur lokale Uhrzeiten speichert, kann zwei Werte überschreiben oder einen davon verlieren. Im Frühjahr fehlt dagegen eine Stunde.

Was das konkret bedeutet

Wer Daten importiert oder exportiert, sollte auf Zeitstempel mit Zeitzone achten. Abweichungen zwischen Zähler, Gateway und Auswertung fallen oft erst bei der Abrechnung auf, etwa wenn Summen um eine Stunde verschoben sind. Ein Test mit Tagen der Zeitumstellung zeigt schnell, ob die Verarbeitung sauber ist.

Abgrenzung

Zeitzone und Sommerzeit sind zwei verschiedene Dinge. Die Zeitzone beschreibt den Abstand zur Weltzeit, die Sommerzeit ist eine saisonale Verschiebung innerhalb einer Zeitzone. Für korrekte Daten braucht es beides, am besten in einem eindeutigen Zeitstempel.

Warum die Zeitumstellung stört

Bei der Zeitumstellung hat ein Tag 23 oder 25 Stunden, und eine Stunde kommt doppelt oder gar nicht vor. Ein Lastgang enthält an diesen Tagen 92 oder 100 Viertelstundenwerte statt 96. Wer nur lokale Uhrzeiten speichert, kann Werte vermischen.

Sauber speichern und auswerten

Speichern Sie Messwerte mit eindeutigem Zeitstempel in einer festen Zeitzone und zeigen Sie sie lokal an. Prüfen Sie Importe und Auswertungen an den Umstellungstagen besonders, damit nichts doppelt oder gar nicht gezählt wird. Das ist wichtig für Abrechnung und für die Aufteilung von Solarstrom.

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