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Summenzählermodell


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Beim Summenzählermodell wird der Strombezug des gesamten Gebäudes über einen Hauptzähler am Netzanschluss erfasst, die einzelnen Nutzer werden über Unterzähler gemessen. Aus der Differenz und dem Erzeugungszähler lässt sich der Anteil von PV- und Netzstrom bilanziell zuordnen. Das Modell ist verbreitet, braucht aber ein abgestimmtes Messkonzept.

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Beispiel aus der Praxis

Ein Gewerbehof hat einen Hauptzähler am Netzanschluss, einen Erzeugungszähler an der PV-Anlage und je einen Unterzähler pro Mieter. Die Summe der Mieterverbräuche liegt in einem Monat knapp unter der Gesamtmenge aus Netz und Dach. Der Rest erscheint als Allgemeinstrom und technische Differenz und wird gesondert betrachtet.

Was das konkret bedeutet

Das Modell funktioniert nur, wenn alle beteiligten Zähler vollständig und zeitgleich ausgelesen werden. Ein fehlender Unterzähler verfälscht die Zuordnung für alle. Betreiber sollten das Messkonzept vor der Installation mit Netzbetreiber und Messstellenbetreiber abstimmen und Änderungen am Aufbau dokumentieren.

Abgrenzung

Das Summenzählermodell ist nicht dasselbe wie ein einzelner Summenzähler. Der Summenzähler ist ein Gerät, das Modell beschreibt das gesamte Messkonzept mit Haupt-, Erzeugungs- und Unterzählern. Es unterscheidet sich außerdem von Konzepten mit getrennten Netzanschlüssen pro Mieter.

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