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Mehrfaktor-Authentifizierung


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Bei der Mehrfaktor-Authentifizierung wird neben dem Passwort ein zweiter Nachweis verlangt, zum Beispiel ein Code aus einer App. Sie schützt Verwaltungszugänge und finanzielle Freigaben vor Missbrauch und ist für Verwaltungsrollen vorgesehen.

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Beispiel aus der Praxis

Eine Mitarbeiterin der Hausverwaltung meldet sich im Betreiberportal an und will die Bankverbindung für den Lastschrifteinzug ändern. Nach dem Passwort fragt das System einen sechsstelligen Code aus einer Authenticator-App ab. Ein Angreifer, der nur das Passwort aus einem Datenleck kennt, käme an dieser Stelle nicht weiter.

Was das konkret bedeutet

Für Konten mit weitreichenden Rechten, etwa Preis-, Bank- oder Benutzerverwaltung, ist ein zweiter Faktor besonders sinnvoll. Wichtig ist ein Verfahren für Verlust des Geräts, zum Beispiel Wiederherstellungscodes, die getrennt aufbewahrt werden. Auch Mieterkonten profitieren, wenn dort Zahlungsdaten sichtbar sind. Wer Zugänge teilt, untergräbt den Schutz.

Abgrenzung

Zwei Passwörter hintereinander sind keine Mehrfaktor-Authentifizierung, denn beide gehören zur Kategorie Wissen. Gemeint sind unterschiedliche Faktoren: Wissen, Besitz oder Merkmal. Ebenso ersetzt sie keine Rechtevergabe, sie sichert nur die Anmeldung ab.

Wie sie schützt

Bei der Mehrfaktor-Authentifizierung genügt das Passwort allein nicht. Zusätzlich wird ein zweiter Nachweis verlangt, etwa ein Code aus einer Authenticator-App oder ein Sicherheitsschlüssel. Selbst wenn ein Passwort bekannt wird, bleibt der Zugang geschützt.

Wo sie besonders wichtig ist

Besonders sinnvoll ist sie für Verwaltungsrollen und für sensible Aktionen, etwa das Ändern von Bankverbindungen, Preisen oder Nutzerrechten. Legen Sie fest, wer sie nutzen muss, und sorgen Sie für Wiederherstellungswege, falls ein Gerät verloren geht. Das gehört auch zu den technischen Schutzmaßnahmen im Datenschutz.

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