Mandantentrennung bedeutet, dass die Daten verschiedener Kunden, Betreiber oder Gebäude strikt voneinander getrennt sind. Ein Mieter darf niemals Daten anderer Mieter sehen, auch nicht über direkte Aufrufe der Schnittstelle. Die Trennung wird serverseitig bei jeder Abfrage geprüft.
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Beispiel aus der Praxis
Ein Betreiber verwaltet zwei Gebäude für unterschiedliche Eigentümer in einem Portal. Die Mitarbeiter eines Eigentümers sehen nur dessen Objekte, Mieter nur ihre eigenen Verbräuche. Selbst wenn jemand die Adresse einer fremden Rechnung in den Browser kopiert, liefert der Server keine Daten aus, weil die Berechtigung bei jeder Abfrage geprüft wird.
Was das konkret bedeutet
Für Betreiber ist Mandantentrennung eine Voraussetzung für Vertrauen und Datenschutz. Achten sollte man auf klare Rollen, getrennte Datenbestände und nachvollziehbare Zugriffe. Bei Dienstleistern gehört die Frage dazu, wie Trennung technisch umgesetzt und im Rahmen der Auftragsverarbeitung geregelt ist. In WOODGRID ist sie als Teil des in Entwicklung befindlichen Portals vorgesehen.
Abgrenzung
Mandantentrennung ist nicht dasselbe wie Rollen und Rechte. Rollen regeln, was ein Nutzer innerhalb seines Bereichs darf. Die Trennung stellt sicher, dass er andere Bereiche gar nicht erreicht. Beides zusammen ergibt erst ein tragfähiges Berechtigungskonzept.
Was getrennte Mandanten bedeuten
Mandantentrennung stellt sicher, dass jeder Betreiber, jedes Gebäude und jeder Mieter nur seine eigenen Daten sieht. Die Trennung muss bei jeder Abfrage serverseitig geprüft werden, nicht nur in der Oberfläche. Ein manipulierter Aufruf darf keine fremden Daten liefern.
Warum das Datenschutz betrifft
Zählerdaten und Verträge sind personen- oder unternehmensbezogen und schutzwürdig. Eine saubere Trennung ist deshalb Teil der technischen Schutzmaßnahmen, die ein Auftragsverarbeitungsvertrag verlangt. Prüfen Sie bei jedem Anbieter, wie Rollen, Rechte und Mandanten umgesetzt sind.

