Die Kilowattstunde ist die Einheit für Energie – also für die Strommenge, die verbraucht oder erzeugt wird. Eine kWh entspricht der Arbeit von einem Kilowatt über eine Stunde. Abgerechnet wird Strom in kWh; sie ist die Grundlage für den Arbeitspreis. Wichtig ist die Abgrenzung zur Leistung: kWh ist Energie, kW ist Leistung.
« Zurück zum LexikonKilowattstunde (kWh)
Beispiel aus der Praxis
Ein Mieter hat im Monat einen Zählerstand von 12.400 kWh zu Beginn und 12.900 kWh am Ende (Beispielwerte). Die Differenz von 500 kWh ist seine Verbrauchsmenge. Multipliziert mit dem Arbeitspreis ergibt sich der Betrag für den Strom, zu dem noch Grundpreis, Steuern und Abgaben kommen können.
Was das konkret bedeutet
Zählerstände, Erzeugungsmengen und Lieferungen werden in kWh erfasst, daher ist saubere Datenführung wichtig. Wer Eigenverbrauch und Netzbezug trennt, kann jede Kilowattstunde einem Preis zuordnen. Bei der Weitergabe an Mieter ist wichtig, zu welchem Zeitpunkt und aus welcher Quelle die Menge stammt.
Abgrenzung
Eine Kilowattstunde ist nicht „ein Kilowatt pro Stunde“, sondern ein Kilowatt über eine Stunde, also Leistung mal Zeit. Der Preis je kWh ist zudem nicht dasselbe wie die Gesamtkosten je kWh, in denen Grundpreis und Abgaben stecken.
Die Abrechnungseinheit
Die Kilowattstunde misst Energie und ist die Grundlage der Stromabrechnung. Der Verbrauch ergibt sich aus der Differenz zweier Zählerstände. Multipliziert mit dem Arbeitspreis ergibt sich der Betrag für die Energiemenge.
Typische Fehlerquellen
Fehler entstehen durch vertauschte Register, falsche Wandlerfaktoren oder Zählerwechsel ohne dokumentierte Stände. Prüfen Sie Verbrauchswerte auf Plausibilität, etwa im Monatsvergleich. Der Mieter-Ersparnisrechner zeigt, wie sich der Preis je Kilowattstunde auf die Stromkosten auswirkt.
Verwandte Begriffe
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Passendes Werkzeug: Was eine Kilowattstunde Solarstrom im Vergleich zum Netzstrom spart, zeigt der Mieter-Ersparnisrechner. Mieter-Ersparnisrechner

