Digitaler Stromzähler mit optischem Lesekopf, ein limettengrüner Datenverlauf führt zum Gateway und zum Laptop
Hardware

Automatisch mit Lesekopf. Genauso gut ohne.

WOODGRID funktioniert komplett ohne zusätzliche Geräte. Leseköpfe an den Zählern machen die Ablesung automatisch, sind aber optional.

Drei Wege zu den Zählerständen

Sie entscheiden je Objekt, sogar je Zähler. Die Wege lassen sich mischen und später ändern.

Ohne Hardware

Manuelle Ablesung

Zählerstände werden abgelesen und im Portal eingetragen. Alles andere läuft wie gewohnt: Verträge, Tarife, Rechnungen, Zahlungen.

Passt, wenn

  • Sie wenige Zähler haben
  • Sie nur jährlich oder zum Stichtag abrechnen
  • Sie ohne Investition starten wollen

Zu beachten

  • Ablesen kostet Zeit und muss an Stichtagen erfolgen
  • Keine Live-Werte und kein Tagesverlauf
Mit Lesekopf

IR-/SML-Lesekopf im lokalen Netzwerk

Der Lesekopf sitzt auf der optischen Schnittstelle des Zählers und sendet die Werte über WLAN oder LAN an das Portal.

Passt, wenn

  • Am Zähler ein Netzwerk vorhanden ist
  • Sie Live-Werte und weniger Ablesearbeit wollen
  • Sie viele Zähler haben

Zu beachten

  • Zähler braucht eine optische Schnittstelle
  • Netzwerk im Zählerraum nötig
Mit Lesekopf

Lesekopf mit LTE-Router

Wo kein Netzwerk vorhanden ist, sammelt ein LTE-Router die Werte der Leseköpfe und überträgt sie per Mobilfunk.

Passt, wenn

  • Zählerräume im Keller oder ohne Netzwerk liegen
  • Sie keine Netzwerkkabel verlegen wollen
  • Mobilfunkempfang vorhanden ist

Zu beachten

  • Zusätzliches Gerät und Mobilfunkvertrag
  • Empfang im Zählerraum prüfen
Schema: Wege der Zählerstände ins Portal Erste Zeile: Zähler wird von Hand abgelesen und im Portal eingetragen. Zweite Zeile: Zähler mit Lesekopf überträgt per WLAN oder LAN ans Portal. Dritte Zeile: Zähler mit Lesekopf, LTE-Router, Mobilfunk, Portal. Zähler Ablesung von Hand Portal Zählermit IR-/SML-Lesekopf WLAN oder LAN Portal Zählermit IR-/SML-Lesekopf LTE-Router Mobilfunk Portal
Die Wege im Überblick. Oben ohne Hardware, darunter mit Lesekopf.

So arbeitet der Lesekopf

Ein kleines Gerät, das auf den Zähler gesteckt wird. Kein Eingriff in die Anlage.

  • Infrarot-Schnittstelle: Der Lesekopf sitzt auf der optischen Schnittstelle des Zählers und liest sie kontaktlos aus.
  • SML-Protokoll: Viele moderne Zähler senden ihre Daten im Format SML (Smart Message Language). Der Lesekopf übersetzt sie.
  • Werte: Zählerstand für Bezug und Einspeisung und die aktuelle Leistung.
  • Freischaltung: Bei manchen Zählern gibt der Messstellenbetreiber erweiterte Daten erst mit einer PIN frei. Das klären wir im Messkonzept.
  • Abrechnung: Registerstände eines geeichten Zählers können eine Grundlage sein. Selbst gebildete Viertelstundenwerte aus Sensordaten sind es nicht, siehe Live-Werte und abrechnungsrelevante Werte.

Welcher Weg passt zu Ihnen?

Drei Angaben genügen. Die Empfehlung ist eine Orientierung, kein Angebot.

Wie oft soll abgelesen werden?
Wie ist die Lage am Zähler?

Empfehlung

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Beratung anfragen

Ohne Hardware: so läuft die Ablesung

WOODGRID bleibt voll nutzbar. Nur die Zählerstände kommen von Hand.

  1. Stichtage festlegen: Monatlich, vierteljährlich oder jährlich, dazu Ein- und Auszug.
  2. Zählerstand eintragen: Der abgelesene Wert wird im Portal mit Datum erfasst.
  3. Prüfen: Fehlende oder auffällige Werte erscheinen als Aufgabe, ein fehlender Wert gilt nie als Nullverbrauch.
  4. Abrechnen: Rechnungen entstehen wie sonst aus Verbrauch, Tarif und Zählerständen. Bei Auszug zählen Anfangs- und Schlussstand.
Gut zu wissen: Modelle, die Viertelstundenwerte verlangen (zum Beispiel die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung), brauchen dafür intelligente Messsysteme. Das ist unabhängig vom Lesekopf. Welche Messtechnik Ihr Modell braucht, klären wir im Messkonzept.

Mischen und nachrüsten

Sie können mit manueller Ablesung beginnen und später Leseköpfe ergänzen, auch nur an einzelnen Zählern. Verträge, Tarife und bisherige Zählerstände bleiben bestehen.

Kauf oder Miete

Leseköpfe und LTE-Router erhalten Sie über WOODSUN zum Kauf oder zur Miete. Preise nennen wir im Angebot, sie stehen noch nicht fest. Einrichtung und Inbetriebnahme gehören zum Projektgeschäft.

Häufige Fragen zur Hardware

Brauche ich Hardware?

Nein. Das System funktioniert komplett ohne Leseköpfe. Dann tragen Sie die Zählerstände von Hand ein.

Funktioniert jeder Zähler?

Nicht jeder. Der Zähler braucht eine optische Schnittstelle, wie sie moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme haben. Wir prüfen das vorab, siehe auch Messstellenbetreiber.

Brauche ich WLAN am Zähler?

Nein. Wo kein Netzwerk vorhanden ist, nutzen wir einen LTE-Router. Dafür muss Mobilfunkempfang im Zählerraum bestehen.

Dürfen die Werte zur Abrechnung genutzt werden?

Das hängt von Zähler, Messkonzept und Messstellenbetrieb ab. Registerstände eines geeichten Zählers können eine Grundlage sein, selbst gebildete Viertelstundenwerte nicht. Wir klären das im Messkonzept.

Was kostet ein Lesekopf?

Preise nennen wir im Angebot. Kauf oder Miete ist möglich.

Alle Angaben sind allgemeine Informationen und ersetzen keine technische oder rechtliche Beratung.

Ihr Gebäude, Ihr Messkonzept – gemeinsam prüfen.

Wir klären mit Ihnen, ob und wie sich die Stromversorgung in Ihrem Objekt umsetzen lässt.

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