Aus Dachfläche wird Umsatz.
Strom dort verkaufen, wo er erzeugt wird: Rechnen Sie, was Solarstrom für Ihre Gewerbeimmobilie bringen kann, mit Erlösen, Cashflow, Amortisation und Ersparnis Ihrer Mieter. Als Modellrechnung.
Beispielprojekt: 600 kWp, 45 Gewerbemieter
Eine Gewerbeimmobilie mit Büros, Kfz-Service, Werkstätten, Autovermietung und Autohaus. Zwei Mittelspannungsanschlüsse mit je 1.600 kVA und hoher Nachfrage am Tag. Die Zahlen sind Modellannahmen. Das Beispiel zeigt Modell A (Solarstrom-Anteil), im Rechner lässt sich auf Vollversorgung umschalten.
- 600 kWpPV-Leistung
- 600.000 kWhSolarstrom pro Jahr
- 540.000 kWhlokaler Verkauf im Beispiel (90 %)
- 18,4 ct/kWhVerkaufspreis netto
- 99.360 €Direktverkaufsumsatz pro Jahr
Dazu kommen Erlöse aus Überschussstrom (60.000 kWh à 6 ct/kWh = 3.600 €). Zusammen ergibt die Modellrechnung rund 102.960 € pro Jahr.
Strom erzeugen
PV-Anlagen auf Dach, Fassade oder geeigneten Freiflächen erzeugen Strom direkt am Gewerbestandort.
Verteilen und messen
Der Strom wird den Gewerbeeinheiten zur Verfügung gestellt. WOODGRID erfasst die Energiemengen je Mietpartei über das Messkonzept.
Automatisch abrechnen
Verbrauch, Verträge, Preise und Abrechnungen werden zentral digital verwaltet.
Wirtschaftlichkeitsrechner
Die Voreinstellung zeigt das Beispielprojekt. Passen Sie die Werte an Ihr Objekt an, das Ergebnis aktualisiert sich sofort. Der Reststrom-Einkauf enthält Beschaffung, Netzentgelte, Steuern und Abgaben.
Erweiterte Annahmen
Gesamterlös pro Jahr
–netto
Direktverkauf – + Überschuss –
- Cashflow pro Jahr
- –
- Amortisation (statisch)
- –
- PV-Gestehungskosten
- –
- Ersparnis der Mieter
- –
| PV-Erzeugung | – |
|---|---|
| Lokaler PV-Verkauf | – |
| Überschuss | – |
| Gesamterlös | – |
| − Reststrom-Einkauf | – |
| − Aufwand und Risiko | – |
| − Laufende PV-Kosten | – |
| = Cashflow vor Plattformgebühr | – |
| − WOODGRID-Gebühr | – |
| Cashflow pro Jahr | – |
Mieter
–
Energiefluss im Jahr
PV-Strom geht an die Mieter, Überschuss ins Netz oder in die Direktvermarktung. Fehlt PV-Strom, kommt Reststrom aus dem Netz.
Kumulierter Cashflow
Wann hat sich die Investition aus dem Stromverkauf zurückverdient?
Gewählte Variante (Modell A oder B)Volleinspeisung
Vergleich: statt Volleinspeisung
Wie schneidet das Modell gegenüber der Alternative ab, den gesamten Solarstrom ins Netz einzuspeisen? Gleiche Anlage, gleiche Investition und gleiche laufende Kosten, nur die Erlösseite ändert sich. Die Vergütung ist eine Annahme (Erweiterte Annahmen).
| Kennzahl | Gewählte Variante | Volleinspeisung |
|---|---|---|
| Erlös pro Jahr | – | – |
| Cashflow pro Jahr | – | – |
| Amortisation | – | – |
| Kumulierter Cashflow nach 20 Jahren | – | – |
Volleinspeisung: Die gesamte Erzeugung wird zur angenommenen Vergütung ins Netz gegeben, kein Verkauf an Mieter, keine WOODGRID-Gebühr. Die tatsächliche Vergütung hängt von Anlagengröße, Inbetriebnahme und Vermarktung ab und muss für Ihr Objekt geprüft werden.
Alle Berechnungen sind unverbindliche Modellrechnungen. Tatsächliche Erträge, Strompreise, Eigenverbrauchsquoten, Betriebskosten und Amortisationszeiten hängen vom jeweiligen Objekt, Verbrauchsprofil, Standort, Mess- und Versorgungskonzept, regulatorischen Rahmenbedingungen sowie der Finanzierung ab. Vor Umsetzung eines Stromliefer- oder Direktversorgungskonzepts sind die energierechtlichen, steuerlichen, mess- und abrechnungstechnischen Anforderungen projektspezifisch zu prüfen. Der Rechner begrenzt den lokalen Verkauf auf den Stromverbrauch im Objekt. Bei Vollversorgung sind die Standardwerte Richtwerte aus öffentlichen Quellen für Deutschland (netto): Gewerbestrom im Durchschnitt ca. 25 ct/kWh für Mieter. Der Reststrom-Einkauf des Vermieters setzt sich aus Beschaffung (ca. 8,7 ct, Börsen-Durchschnitt Day-Ahead 2025: 8,65 ct), Netzentgelten (ca. 8,5 ct) sowie Steuern, Abgaben und Umlagen (ca. 5 ct) zusammen. Der Verkaufspreis liegt mit 23,5 ct rund 6 % unter dem Durchschnitt. Die Werte ersetzen kein Angebot Ihres Lieferanten, Großabnehmer mit Mittelspannungsanschluss zahlen oft weniger Netzentgelt. Die Gestehungskosten sind vereinfacht (Investition linear über 20 Jahre plus laufende Kosten).
Beispiele zum Ausprobieren
Vom kleinen Haus bis zum Gewerbeobjekt. Ein Klick lädt das Beispiel in den Rechner, dort können Sie alle Werte anpassen. Die Annahmen sind Modellwerte.
Kleine Objekte rechnen sich schwerer: Fixkosten für Messung, Versicherung und Abrechnung verteilen sich auf wenig Strom, und die Amortisation dauert länger. Der Rechner zeigt das offen.
Beide Seiten profitieren
Günstiger Strom für Ihre Mieter. Zusätzlicher Ertrag für Ihre Immobilie.
Für den Vermieter
- PV-Strom lokal vermarkten und zusätzliche Einnahmen erzielen
- PV-Investition über den Stromverkauf refinanzieren
- Weniger Abhängigkeit vom reinen Einspeisemodell
- Immobilie attraktiver machen und Mieter langfristig binden
Für den Gewerbemieter
- Attraktiver PV-Strompreis direkt vom Standort
- Mögliche Einsparung gegenüber vergleichbarem Netzbezug
- Lokal erzeugte erneuerbare Energie
- Transparente Verbrauchsdaten und digitale Abrechnung
| Vergleichspreis Netzstrom | PV-Strom | Ersparnis auf die PV-Menge |
|---|---|---|
| 20,44 ct/kWh | 18,40 ct/kWh | 10 % |
| 21,65 ct/kWh | 18,40 ct/kWh | 15 % |
| 23,00 ct/kWh | 18,40 ct/kWh | 20 % |
Je nach bisherigem Gewerbestromtarif können Mieter durch lokal erzeugten PV-Strom beispielsweise 10 bis 20 % ihrer Stromkosten auf die entsprechende PV-Strommenge einsparen. Die tatsächliche Ersparnis hängt vom Referenztarif und vom Verbrauchsprofil ab.
So rechnet das Beispiel
Vereinfachter Cashflow vor Finanzierung und Steuern.
| Direktverkauf: 540.000 kWh × 18,4 ct | 99.360 € |
|---|---|
| Überschuss: 60.000 kWh × 6 ct | 3.600 € |
| Gesamterlös pro Jahr | 102.960 € |
| − Laufende PV-Kosten (Annahme) | 10.000 € |
| = Cashflow pro Jahr | 92.960 € |
| Statische Amortisation: 600.000 € / Cashflow | ca. 6,5 Jahre |
| Mit WOODGRID Komfort (Modell A): ca. 4.368 € pro Jahr | ca. 6,8 Jahre |
Lastgang-Analyse
Sie laden Ihren 15-Minuten-Lastgang hoch, WOODGRID simuliert dazu eine PV-Anlage und berechnet die reale Eigenverbrauchsquote und das Potenzial Ihres Objekts.
- Reale PV-Eigenverbrauchsquote und Deckungsgrad
- Netzbezug und Überschusseinspeisung
- Sinnvolle PV-Größe und mögliche Speichergröße
- Übergabe der Werte an den Wirtschaftlichkeitsrechner
Ihr Gebäude, Ihr Messkonzept – gemeinsam prüfen.
Wir klären mit Ihnen, ob und wie sich die Stromversorgung in Ihrem Objekt umsetzen lässt.

